Warten auf die Wolke-

Wenn das Leben zur Last wird.

Krankheiten stehen als Themen hoch im Kurs. Körperliche wohlgemerkt. Leidet die Seele, offenbaren sich die Betroffenen oft nicht einmal ihrem Arzt. Zumal eine Depression von zahlreichen körperlichen Symptomen begleitet wird, für die es in ihren Augen eine „richtige“ – sprich: organische – Ursache geben muss. Die Scham, mit der sich Depressive noch immer quälen, erscheint angesichts der Schwere und Häufigkeit ihrer Erkrankung paradox: Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland haben Depressionen. Sie sind weder eingebildete Kranke noch „verrückt“. Erst dachte Ich genau wie alle anderen: Schwierige Phasen hat doch jeder mal. Da muss man sich einfach ein bisschen zusammenreißen. Mal richtig ausschlafen, ein paar Tage ausspannen. Aber nach dem Urlaub ging es nicht besser. Die Gedanken kreisen um ungelöste Probleme, um alles, was man noch zu erledigen hatte. Obwohl Ich völlig erschöpft war, schlief Ich sehr wenig. Ständig tat der Kopf weh. Nicht mehr so leistungsfähig zu sein wie früher, war unendlich schwer. Zu Hause hörte Ich immer öfter: „Hast Du mal wieder schlechte Laune?“-Psychische Leiden sind ernsthafte Krankheiten
Schlecht „drauf sein“, Stimmungstief, Burnout, Depression – häufig wird das alles in einen Topf geworfen. „Ich fühle mich depressiv“ ist in den alltäglichen Sprachgebrauch übergegangen und trägt so zur Bagatellisierung einer ernsthaften Erkrankung bei. Aber wo fängt Krankheit an? Typische Depressionssymptome wie Traurigkeit, Lustlosigkeit, Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Selbstzweifel und Zukunftsängste gehören zur Bandbreite unseres seelischen Erlebens. Oft sind sie die andere Seite der Medaille. Ein Beispiel: Wer seinen Partner sehr liebt, ist sehr traurig, wenn er ihn verliert. Die meisten Menschen verarbeiten eine solche Erfahrung nach einer gewissen Zeit und schöpfen wieder Lebensmut. Und es gibt andere, die sich in der Trauer verlieren und krank werden.Krank bedeutet im Falle einer Depression nicht einfach nur traurig, wie viele Menschen meinen. Eine der beängstigendsten Erfahrungen für viele Betroffene ist der Eindruck, nicht mehr fühlen zu können. Über allem liegt ein grauer Schleier, nichts macht mehr Freude, nichts erweckt Interesse und jede kleine Alltagstätigkeit erscheint unendlich mühevoll. Ein wesentliches Kriterium zur Abgrenzung von einer vorübergehenden Verstimmtheit, die je nach Naturell auch einmal stärker ausgeprägt sein kann, ist das unverminderte Anhalten der niedergedrückten Stimmung, Freud- und Antriebslosigkeit über mehrere Wochen hinweg. Unter dem dauerhaften Leidensdruck wird das Leben zur Last.Hinzu kommen die Notsignale der kranken Seele an den Körper. Menschen mit Depressionen haben in der Regel alle möglichen Krankheitsanzeichnen wie Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme, Schlafprobleme,starke Kopfschmerzen und andere diverse Krankheiten. Währenddessen verschlechtert sich der psychische Zustand. Kommt man auf den möglichen seelischen Ursprung der gesundheitlichen Probleme zu sprechen, fühlen sich Betroffene mitunter als Simulanten oder „Verrückte“ abgestempelt. Psychische Erkrankungen sind jedoch ebenso ernst zu nehmen wie rein körperliche. Die Depression steht dafür als trauriges Beispiel: Sie ist in Deutschland die häufigste Ursache für Selbstmord. 

„Die dunkle Wolke“

Anfangs konnte ich sie nur schemenhaft wahrnehmen, konnte diesem dunklen Ding jedoch keinen Namen geben. Es gibt Tage, in denen sich diese dunkle Wolke unweigerlich in ein großes schwarzes Monster verwandelt hat.

Mittlerweile darf ich dem Monster einen Namen geben: depressive Fasen.

Und ja, ganz ohne dieses Monster kann ich bis heute noch nicht leben. Mal ist es größer als ich, mal ist es kleiner als ich – ich arbeite an mir – damit dieses Monster irgendwann nicht mehr permanent mein Leben bestimmen wird und ich schöne Momente auch wieder genießen kann.

„Wenn die Phase meiner inneren Leere und inneren Rückzugs beginnt, dann habe ich meine Kamera monatelang nicht in der Hand.“

-und die Fotografie

Was ich in den letzten Jahren bei mir feststellen konnte, ist, dass ich nach meinem Findungsweg zu – meiner – „Fineart Fotografie“ einen anderen Bezug zum Sehen entwickelt habe. Welche Facetten kann eine Waldlichtung die Jahreszeit das Wetter, der Himmel und die Bäume haben? Sogar der innere Bezug kann sich für mich hier oft ändern.

Sehen. Auslösen danach bearbeiten. Das ist für mich ein ganz anderes Erleben und Empfinden – meiner – „Hobby-Fotografie“. Es passiert dabei manchmal etwas Magisches. Mittlerweile weiß ich dass für mich nicht nur das Foto mein primäres Ziel ist, sondern mein Weg – mein eigener Weg – zu „meinem Fineart Foto“.

-soziale Medien

Weniger Stress und Belangloses
Wir werden Tagtäglich von Netzwerken wie Twitter und Facebook Instagramm überfordert. Meldungen von Unglücken, politischer Propaganda, und (Pseudo-)Ideologien überfluten die Plattformen. Wir wissen nicht mehr, was richtig oder falsch ist. Wir sind machtlos gegenüber allem Unglück der Welt und bekommen es in jeder Sekunde zu spüren. Diese Stress-Meldungen werden immer wieder mal von belanglosen Informationen durchzogen, wodurch Unzumutbarkeiten entsteht, die man getrost auch Beiseite lassen kann. So kann man sich mehr Zeit für Relevantes und die erfreulichen Dinge des Lebens schaffen.Die sozialen Medien verschaffen uns eine Menge an Vorteilen und ermöglichen es uns, mit Menschen rund um den Globus in Kontakt zu treten. Doch bringen sie auch ihre Schattenseiten mit sich .

Ich werde nicht komplett auf die Vorzüge des Internet und seiner Plattformen verzichten, in meinem Fall ist es aber erforderlich, sie sehr kontrolliert und in Maßen zu genießen. Also wenige Bilder posten und ansonsten kaum -soziale Medien.

PHOTO ART

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Fotografie ist …
… eine Anwendung für den modernen Menschen.
Sie ist „Langsamkeit“ und hilft den Menschen zu „entschleunigen“.

… Wellness für die Augen und für die Seele.
… ist absichtslose Stille.
Dr. Günter Zöhrer

Fine art photography
A photograph designed artistically in the sense of fine art (or in German in the sense of the fine arts) should not result in an unprocessed image of reality, rather an artistic work should be created. A work that was created by the artist’s inspiration in his head and during the production of which the camera is or was no more than a tool, comparable to the brushes of an artist.

„Furthermore, artistic photography should not be commissioned if the client’s specifications leave too little leeway for the photographer to implement his own ideas and inspiration.“ Therefore, the artist works mostly without financial interests, but rather artistic works are created, which the later viewer should only serve for sensual edification without ulterior motives.

PHOTO ART

„My favourite thing is to go where I’ve never been.“

Diane Arbus (born March 14, 1923 in New York City as Diane Nemerov, † July 26, 1971 there) was an American photographer and photojournalist of Russian-Jewish descent.

A picture is not thought out and fixed from the start. As you work on it, it changes to the same extent as your thoughts. And when it’s done, it keeps changing according to the state of mind of whoever is looking at it.

I paint a painting for its own sake, I paint things for its own sake. The meaning is in my subconscious. There is no conscious propaganda purpose in my painting, except in the Guernica picture.

Pablo Ruiz Picasso (born October 25, 1881 in Málaga, Spain, † April 8, 1973 in Mougins, France)

„When words become unclear, I shall focus with photographs. When images become inadequate, I shall be content with silence.

Ansel Easton Adams (born February 20, 1902 in San Francisco, California – † April 22, 1984 in Carmel-by-the-Sea, California)